Freitag Nachmittag haben wir Reece und Jessica mit dem Auto von der Schule abgeholt und sind dann mit Pringles und Süßigkeiten bewaffnet losgefahren. Die Fahrt hat 3 Stunden gedauert, wovon ich allerdings eine Stunde verpennt habe, was sich mit einem verdrehten Nacken ausgezahlt hat. Aber so war wenigstens die Fahrt schneller vorbei! :D
Angekommen haben wir unser Apartment bezogen, welches richtig schön war. Zwei Zimmer mit je 2 Betten, eine schöne große Küche, ein Wohnzimmer und alles modern und sauber. Das Zimmer habe ich mir mit Jessica geteilt und das war dann auch richtig lustig.
Und nachdem wir ausgepackt haben, ging es auch direkt weiter! Zuerst haben wir in einem legeren Restaurant zu Abend gegessen und sind dann über die Royal Mile zur Princes Street gelaufen, an der ein riesiger Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Es gab ein Riesenrad, ein Riesenkettenkarussel, sowie ganz viele Stände die sehr sehr deutsch waren. Es gab Bratwurst, Bier, Glühwein, gebrannte Mandeln, Schokoküsse, Brezen, und sonst alles ganz “traditional german”. Da hat man Zuhause dann schon wieder ein bisschen vermisst! Mit allen zusammen haben wir dann Schokoküsse gegessen, die kannten die hier gar nicht - was sofort geändert werden musste. Und sie waren alle positiv überrascht. Über die nächtlichen Straßen ging es dann zurück zum Apartment, und ich freue mich immer noch jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn ich eine dieser roten Telefonboxen sehe. Ich glaube, man ist erst Engländer, wenn man die nicht mehr toll findet :D
Am nächsten Morgen ging es los zum Eislaufen am St. Andrew Square, mitten in der Stadt. Dieser war nicht wie eine normale Fläche rechteckig sondern geformt wie ein Ring um eine große Säule in der Mitte. Und nachdem wir die Schuhe ausgeliehen hatten, ging es auch schon los! Letzten Sonntag war ich ja schon schlecht im Eislaufen, aber das hier hat alles übertroffen - das Eis war mehr wie Schnee und alles hat mehr an Skilaufen erinnert, da die Fläche total uneben und absolut nicht glatt war. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. An einem der Stände am St. Andrews Square gab es vegetarischen Haggis, das durfte ich mir nicht entgehen lassen und das war wirklich wirklich lecker. Das war so eine Art Gemüseburger mit Getreide und kräftigen Gewürzen und Eve hat gesagt das schmeckt sogar fast genau wie “normaler” Haggis.
Nachdem wir noch in unterschiedlichen Shops waren (Barbour, Cath Kidston,…) haben wir uns aufgeteilt und ich bin alleine auf Beutejagd zu Primark und H&M gegangen, wo ich mehr als fündig geworden bin. Sehr sehr viel gekauft, aber ich bin mit jedem Teil happy. Meine liebsten Sachen sind ein großer, kuscheliger pastellfarbener Schal, ein Onesie (kuscheliger Ganzkörperanzug), ein Christmas Jumper (am 12.12.2014 ist Christmas Jumper Day in der Schule!) und eine kuschelige Fakefell Jacke, mit der man sich wie ein kleines Schaf fühlt (eingelöst mit dem H&M Geburtstagsgutschein - Dankeschön!).
Dann sind wir nochmal zurück ins Apartment gegangen, um die ganzen Sachen abzulegen und nach einer kurzen Pause ging es wieder los auf den Weihnachtsmarkt. Diesmal haben wir den Weg durch die Waverly Station genommen, dem Bahnhof von Edinburgh und der rosafarbene Sonnenuntergang hat durch das Glasdach geschienen, was wirklich schön aussah.
Auf der Suche nach einem Restaurant, das Phil irgendwo gesehen hatte und das dann letztendlich doch voll war, sind wir noch länger in der Stadt rumgelaufen und dann schlussendlich bei einem g g roßen Chinese Buffet gelandet. So so lecker, und auch die vegetarischen Optionen waren voll ok. Pappsatt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir dann noch ein bisschen Karten gespielt haben und dann schliefen. Jessica hat sich heute übrigens auch einen Onesie gekauft, im Minion Design, und sieht damit so süß aus!
Am nächsten und letzten Tag ging es dann los zum Edinburgh Castle. Eigentlich wollten Eve und Phil da gar nicht rein, aber da St Andrew’s Day war, ging es dann doch und ich war so froh dass das doch geklappt hat! Die Aussicht war toll und auch das Schloss selbst war sehr interessant, vor allem das Gefängnis mit alten Türen, in die Gefangene ihren Namen eingeritzt haben.
Danach ging es ins Edinburgh’s Camera Obscura & World Illusion Centre, ein Museum voll mit optischen Täuschungen. Zuerst gab es eine kleine Show, in der die Camera Obscura präsentiert wurde, präsentiert von einer Frau mit extrem schottischem Akzent, man hat aber trotzdem alles verstanden. Diese Kamera ist ein große runde Pyramide, mit einem Spiegel oben, der das auf eine Fläche projiziert, was draußen ist. Sehr lustig, man konnte damit die ganze Landschaft sehen und Leute beobachten, man hat sich da so ein bisschen wie ein Starker gefühlt und sich gefragt, ob man vorher auch beobachtet wurde.
Auch sonst waren die optischen Täuschungen toll, am genialsten war ein großer Tunnel, durch den man durchgehen konnte und man das Gefühl hatte, als würde sich alles drehen, allerdings waren das nur die Lichter an der Wand des Tunnels, und danach war einem total schwindelig, obwohl sich gar nichts gedreht hat :D Außerdem gab es einen Raum in dem die Person in der einen Ecke total klein und die in der anderen total groß aussieht, sowie ein Spiegelkabinett, eine Klaviertreppe und einen Automaten wo man sein Gesicht bearbeiten konnte - Manga, Afrikanisch, Asiatisch, Baby oder Oma - alles ist möglich! :D
Und dann ging es nach einem kurzen Mittagessen auch schon zurück nach Hause. Auf dem Weg haben wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen und ich muss sagen, dass mir das Wochenende sehr sehr gut gefallen hat und Edinburgh auf jeden Fall einen Besuch wert ist!
































A great weekend :-)
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